„Medienbilder und imaginative Bilder“

Welche Rolle spielen künstlerische Bilder und Klänge im Zeitalter der Medien? Können auch Maschinen kreativ sein? Warum muss die maschinelle Erzeugbarkeit von Abbildungen und Tönen von der Stärkung der menschlichen Kreativität begleitet werden? Welche Bedeutung hat dabei die Eurythmie?

 


 

Prof. Dr. Edwin Hübner - war Lehrer für Mathematik, Physik und Religion an der Freien Waldorfschule Frankfurt/M. Seit 2015 ist er Dozent an der Freien Hochschule Stuttgart – Seminar für Waldorfpädagogik. Seine jüngste Veröffentlichung: „Medien und Pädagogik. Gesichtspunkte zum Verständnis der Medien, Grundlagen einer anthroposophisch-anthropologischen Medienpädagogik“.


 


Aufführung: „Meluna, die kleine Meerjungfrau“
(nach Hans Christian Andersen)


Die Geschichte ist in der süditalienischen Renaissance angesiedelt und erzählt, wie sich die kleine Meerjungfrau aus jugendlichem Leichtsinn heraus in den reichen Kaufmannssohn Silvio verliebt und so die festgesetzte Ordnung zu Land und unter Wasser ins Wanken bringt. Mit Einfallsreichtum und artistischer Leichtfüßigkeit gelingt es der Truppe, dem Pathos der Vorlage eine humorvolle Seite abzugewinnen. In ihrem Kern stellt die Inszenierung Fragen nach jenen Herzenskräften, die uns Horizonte überwinden und die Fesseln unserer Herkunft sprengen lassen.



Mit seinen originellen Märcheninterpretationen hat sich das Hamburger Ensemble Orval inzwischen einen Namen gemacht. Selbstbewusst setzen die Künstler die Bewegungs- und Tanzkunst der Eurythmie in einer poetischen Mischung aus Schauspiel, Clownerie, Tanz, Zauber, Commedia dell’arte und Livemusik in Szene.

Regie und Choreografie: Rob Barendsma
Eurythmie: Thomas Feyerabend, Danuta Swamy von Zastrow
Schauspiel: Marcus Violette
Gitarre: Roberto Hurtado Salgado
Künstlerische Mitarbeit: Bettina Grube
Kostüme: Katja Nestle
Licht: Julian Hoffmann, Stephan Kraske
Produktionsassistenz: Franka Henn
Text: Christoph von Zastrow
Musikalische Beratung: Christoph Gruber

 

Für Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene.





Gioia Falk


 

Gioia Falk - 1977-1981 Ausbildung bei Elena Zuccoli. Anschließend Eurythmiebühne München, Friedhelm Gillert, sowie Dozentin an der Eurythmieschule. Ab 1987 Eurythmiebühne Goetheanum, Schweiz. Tourneen in Europa, Südamerika, Afrika, Russland; seit 2010 Projekte mit Kindern und Erwachsenen sowie professionellen Künstlern von Eurythmie, Schauspiel und Musik. Einstudierungen und Leitungsaufgaben; derzeit künstlerische Gesamtleitung der Mysteriendramen von R. Steiner am Goetheanum , Generalsekretärin der Anthroposophischen Gesellschaft in Deutschland.


„Der Hirsch mit dem zwölfzackigen Geweih“

Ein Eurythmie-Projekt mit Kindern, Jugendlichen und Eurythmist/Innen. Fünf Waldorfschulen beteiligen sich klassen- und schulübergreifend an dieser Aufführung. Der Märchentext wird durch eigens dafür komponierte Musik erweitert.


Die Enkeltochter macht sich auf. Ihre wachsende Not lässt sie das Glück suchen. „Und wenn du es gefunden hast, dann vergiss die anderen Menschen nicht“, gibt ihr die Großmutter mit auf den Weg. Was sie nun erlebt, ist eine äußerst gefährliche, unendlich peinigende Reise, in der sie der schwarze Hirsch prüft und die sie mit dem weißen Hirsch als Lehrer, sowie innerlich durch Mut, Entsagung und Mitleid besteht. Kopf, Herz und Hand verlassen sie nicht. Ihr Herz ist bei den Menschen und es ist nötig, mit geduldiger, starker Kraft durchzuhalten. Sie folgt nicht den Illusionen. Nur so kann der Zauber gelöst werden.


Wir erleben eine Abfolge gewaltiger Bilder; nichts ist Zufall. Erlebnisse massiver Bestürmung und Bedrängnis werden durchgestanden. Die innere Stärke eröffnet schließlich eine ruhige, glanzvolle Bilderwelt.